KRAUTOSTHEIM Schweinezucht

Bauernhof Gottfried und Freia Rummel

 

Hiermit stellen wir unseren Bauernhof vor.

Wir halten unsere Schweine fast ausschließlich auf Stroheinstreu.

 

Die kleinen Ferkel werden bei uns geboren und verlassen unseren Bauernhof erst, wenn sie zum schlachten kommen.

Unsere glücklichen Schweine haben viel frische Luft und werden homöopathisch behandelt.

 

Die Muttersauen werden im Deck- und Wartestall besamt bzw. vom Eber gedeckt. Hier verbringen sie die 16 Wochen bis zur Geburt der Ferkel in Gruppen mit Freundinnen im gleichen Trächtigkeitsstadium.

Blick in den Sauenstall

Ca. 3-4 Tage vor der Geburt der Ferkel wechseln die Muttersauen in das Abferkelanteil. Eine Art "Entbindungsstation" mit "Rooming In".

Sau mit Ferkeln

Nach vier Wochen sind die kleinen Ferkel so weit, daß sie selbst festes Futter fressen und verdauen können.

 

Zu diesem Zeitpunkt wird die Muttersau von ihren Ferkeln getrennt und kommt wieder in den Deck- und Wartestall. Durch die Umstellung (Euter, Klima, Artgenossen) kommt die Sau wieder in die "Rausche" und ist bereit wieder neu gedeckt zu werden.

 

Die kleinen Ferkel bleiben noch eine gewisse Zeit in der gewohnten Umgebung, um Stress und Krankheitsdruck zu vermeiden. Zumindest bis sie "aus dem Gröbsten" raus sind.

 

Im Ferkelaufzuchtstall verbringen sie ihre Jugendzeit, hier wohnen sie in geheizten Betten mit Fußbodenheizung, sie haben freien Zugang zu Futter und Wasser und zum überdachten Auslauf mit Stroheinstreu zum spielen und toben.

Blick in den Ferkelstall

Nach der Sturm- und Drangzeit marschieren sie in den Maststall mit ca. 50 gleichaltrigen Freunden.

Blick in den Maststall

Hier erwarten sie ungeheuere Mengen Stroh auf einer Fläche von ca. 80 qm, wo sie sich austoben können. Ein Teil davon ist überdachter Auslauf mit Sonne und Wind.

 

Für die Nahrungsversorgung stehen zwei Selbstbedienungsfutterautomaten bereit, die mit geschrotetem Getreide, ergänzt mit Vitaminen und anderen lebensnotwendigen Spurenelementen gefüllt sind.

 

Bei unserer Haltungsweise ist es selbstverständlich, daß wir im Futter keine Antibiotika einsetzen. Im Krankheitsfall werden die Tiere homöopathisch behandelt.

 

Wir werden auf unseren Feldern keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen.

 

Unser Bauernhof auf dem Weg zur Energieinsel:

Die Photovoltaikanlage

Stallscheune mit Solaranlage

Eine 24 kw - Anlage die ca. 22.000 - 23.000 kw Strom im Jahr produziert.

Etwa die gleiche Menge, die unser Bauernhof im Laufe des Jahres verbraucht.

Diese Anlage läuft seit August 2003.

Solaranlage Maschinenhalle

Eine 11 kw - Anlage auf der Maschinenhalle die seit April 2005 in Betrieb ist.

Solaranlage Wohnhaus

Die Anlage auf dem Wohnhaus läuft seit April 2007 und ist eine 12 kw-Anlage.

 

Die Hackschnitzelanlage.

 

Sie versorgt unseren Abferkelstall, das Wohnhaus, sowie drei Nachbarhäuser mit Heizwärme.

Die Holzhackschnitzel kommen zum Teil aus dem eigenen Wald, aus Landschaftspflegemaßnahmen, als Abfallholz vom örtlichen Sägewerk, sowie von der neuen Energiepflanze Miscanthus.

Miscanthusfeld

Auf einem Hektar wächst die Menge welche ca. 6.000 - 7.000 Liter Heizöl ersetzt.

 

Das Pflanzenölauto 

Golf + Viehhänger

Der auf Salatöltauglichkeit umgerüstete Golf TDI transportiert uns sowie zum Teil unsere Schweine an die Zielorte.

 

Der Traktor.

Fendt GTA 395 mit John-Deere-Presse 590

treibt vorwiegend die beiden Rundballenpressen an und ist für die sonstigen landwirtschaftlichen Arbeiten zuständig. Er ist noch auf "Diesel" angewiesen.

Aber der nächste Ersatz wird sicherlich mit Salatöl getankt werden.

John Deere 6830 mit John Deere Presse 592

22.8.2011

 

Leider ist auch der Ersatz immer noch auf Diesel angewiesen, wegen der politischen Rahmenbedingungen und weil die Hersteller immer noch keinen Pflanzenölschlepper verkaufen wollen.

Es kann nicht im Sinne des Umweltschutzes sein, daß wegen der Einhaltung der Abgaswerte ein Mehrverbrauch von 20 % verursacht wird.

 

Nachdem der Jonny am 24.12.2013 dem Willen des Fahrers nicht gefolgt ist, mußte er ersetzt werden. Nun macht die Arbeit der Fendt 516, er ist immer noch auf Diesel angewiesen und Harnstoff für die Neutralisierung im Auspuff.

Fendt 516 mit John Deere Presse 592

 

Gottfried und Freia Rummel

Krautostheim 23

91484 Sugenheim

tel: 09165/423

e-mail: rummel@t-online.de

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